Schwangerschaft & Geburt bei Katzen

Aktuell ist unsere Mieze zum zweiten Mal schwanger bzw. im Katzenjagon „trächtig“. Auf dem Foto seht ihr ihren ersten Wurf, damit ihr direkt wisst, was euch nach erfolgreichem Ausgang erwartet 😉

Frisch gepresst ;)
Frisch gepresst 😉

Vielleicht habt ihr schon beim googeln bemerkt, dass es nur sehr wenige ausführliche Berichte zum Thema Schwangerschaft und Geburt bei Katzen gibt. Einfach aus dem Grunde, weil solche öffentlichen Dokumente von uns normalen Privatpersonen, die keine „Lizenz zum Züchten“ haben, nicht gern gesehen sind. Aber weil ich aus eigener Erfahrung weiss, wie verzweifelt ich vor meiner ersten Katzengeburt auf der Suche nach detaillierten Informationen war, um mich bestmöglich vorbereiten zu können, möchte ich euch hier so gründlich wie möglich beschreiben wie alles von Statten geht. Ich hoffe, ich kann euch damit Sicherheit geben. Beim ersten Mal war ich selber so nervös, dass ich gar nicht daran gedacht habe das alles niederzuschreiben… 🙂

Und falls ihr noch nicht wisst, wie das Bienchen und Blümchen Prinzip bei unseren Katzen eigentlich funktioniert, könnt ihr das auch hier gerne nachlesen: https://melsmeldung.wordpress.com/2014/01/31/geschlechtsreife-rolligkeit-und-fortpflanzung-bei-katzen/

Die Schwangerschaft:

Eine Trächtigkeit bei Katzen dauert neun Wochen, also 63 Tage. Wobei jede Geburt zwischen dem 60. und 70. Tag vollkommen normal ist. Gerechnet wird ab dem Tag der ersten Deckung (das war in unserem Fall der 07.02., von da rechnet man 63 Tage, also ist sie ausgerechnet für den 11.04.).

Woran erkenne ich, dass meine Katze schwanger ist?

Grundsätzlich sollte eine Katze in den Wochen nach der Deckung nicht mehr neu rollig werden, es kann aber sein dass sie nach der Deckung erst noch ein paar Tage rollig bleibt. Eindeutige Anzeichen kommen erst recht spät… Zwischen 3-4 Wochen verändern sich langsam die Zitzen, sie wirken größer und mehr rosa als normal. Der Bauch kommt bei Miezen immer erst recht spät, wenn er schon nach 4 Wochen zu sehen ist, dürft ihr mit einem größeren Wurf rechnen, normal sieht man den Ansatz nach ca. 5 Wochen an den Seiten. Ansonsten schlafen schwangere Katzen seeeehr viel und man merkt eine Wesensänderung. Wobei man sagen muss, dass man diese nicht pauschal beschreiben kann, sondern diese von Katze zu Katze unterschiedlich ausfallen kann. meistens werden sie ruhiger, schmusiger oder ziehen sich mehr zurück, ich habe aber auch schon von Miezen gehört die total aufgedreht wurden und verspielter waren als sonst. Außerdem kann es auch (wie bei uns Menschen passieren), dass sie das ein oder andere Mal bricht. Und falls ihr es gar nicht erwarten oder einschätzen könnt, kann man nach 4 Wochen natürlich auch zum Tierarzt gehen und es bestätigen lassen. 🙂 Manche Katzen können nämlich auch „scheinträchtig“ werden und haben in den ersten Wochen die gleichen Anzeichen wie eine tatsächliche Trächtigkeit.

Unsere schwangere Mila - die vergrößerten Zitzen sind deutlich zu sehen
Unsere schwangere Mieze – die vergrößerten Zitzen sind deutlich zu sehen

Warten auf Tag X…

Mittlerweile wisst ihr sicher, ob eure Katze trächtig ist? Dann Herzlichen Glückwunsch 🙂 Jetzt kommen natürlich neben der Vorfreude viele Fragen und evtl auch leichte Panik auf, weil man nicht weiss, was zu tun ist. Auf jeden Fall sollte in den kommenden 5 Monaten kein längerer Urlaub anstehen, schon gar nicht, wenn die Katze kurz vor der Geburt steht oder die Babies noch nicht selbstständig sind.

Grundsätzlich gibt es aber überhaupt keinen Grund in Panik zu verfallen, da Katzen schließlich immernoch Tiere sind und eigentlich alles alleine regeln können. Eure Mieze wird während der Trächtigkeit viel schlafen, viele fressen auch mehr (wobei unser z.B. nicht dazu gehört) und sonst braucht ihr euch bis zwei Wochen vor der Geburt keine Gedanken machen. Es gibt nur zwei Dinge, die bei einer schwangeren Katze zu beachten sind:

Zum Einen sollte man sie unbedingt von waghalsigen Sprüngen nach oben und vor allem von irgendwo runter abhalten! Eure Katze weiss selber nicht direkt, dass sie schwanger ist und wird in jedem Fall versuchen auf ihren bevorzugten Baum oder Regal zu klettern. Zum Anderen werdet ihr auch bei eurer Recherche viele Beiträge gefunden haben, dass ihr UNBEDINGT eurer Katze anderes/ hochwertiges Futter zu fressen geben müsst. Das ist nur bedingt richtig. Wir leben ja nicht mehr im letzten Jahrhundert, wo Katzen noch von Tischresten und Hausmüll ernährt wurden, heutzutage weiss eigentlich jeder Katzenbesitzer, wie man eine Katze korrekt zu versorgen hat. Es gibt natürlich qualitative Unterschiede im Futter, aber der Katze ist das während ihrer Schwangerschaft ziemlich egal. Wenn ihr das Futter aber gerne umstellen möchtet, dann am besten wenn ihr wisst, dass eure Mieze sowieso ein „Allesfresser“ ist, dann würde ich eine Futterumstellung (zu Biofutter oder Babyfutter, welches besonders reichhaltig ist) empfehlen. Es gibt aber natürlich zwei Risiken, die mit einer Umstellung auf neues Futter einher gehen können: Entweder eure Katze verträgt das neue Futter nicht und bekommt Durchfall o.ä., was aber während einer Schwangerschaft nicht gut ist wegen des hohen Flüssigkeitsverlusts. Oder (wie bei uns der Fall) man kauft das Beste vom Besten und die Katze rührt es überhaupt nicht an… Wenn ihr euch unsicher seid, bleibt ruhig beim bisherigen Futter, schaut ob es das auch in einer „Kitten“ Version für die werdenede Mama gibt (Kittenfutter ist auch super für die Mutter) und sonst macht ihr eine Freude und holt euch eine Vitaminpaste, die dann für das Plus an Nährstoffen sorgt.

Der Schwangerschaftsverlauf:

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So wird eure trächtige Mieze kurz vor der Geburt aussehen

Ich war immer so neugierig, dass ich genau wissen wollte, wann die Babies im Katzenbauch wie groß waren und was da gerade so alles drin passiert. Deswegen habe ich mich mal schlau gemacht und nach Anschauungsmaterial gesucht, was ungefähr zeigt, wie die Kleinen sich im Laufe der Schwangerschaft entwickeln…

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Übersicht 3.- 9. Woche
Tag 6: Ein Zellhaufen voller DNA
Tag 6: Zellhaufen voller DNA

– Nach 6 Tagen (gerechnet ab der ersten Deckung, da es nämlich manchmal bis zu 4 Tage dauern kann, bis die Spermien bei den Eiern der Katze angekommen sind) wandern die befruchteten Eier durch die Gebärmutter auf Suche nach einem Platz zum Einnisten in die Gebärmutterwand. Es sind nur stecknadelkopfgroße kleine Zellbündel (genannt Blastozysten), die aber schon sämtliche DNA enthalten, wie die Kleinen später mal aussehen werden.

– Die Blastozysten nisten sich nach ca. 12 Tagen in der Gebärmutterwand ein

– Nach 15 Tagen bilden sich die Plazenten, die die Embryos mit dem Blutkreislauf der Mutter verbinden (diese sind dann ca 1cm groß)

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21. Tag: 2,5 cm

– Ab Tag 20/ 21 (3. SSW) hat der Embryo schon eine C- Form. Man erkennt den runden Kopf, den Schwanzansatz und den dunklen Fleck, wo sich Herz und andere Organe draus entwickeln. Sie sind dann ca 2,5 cm groß. Zur gleichen Zeit fangen auch die Zitzen der Mutter an zu wachsen und eine rötliche Farbe anzunehmen.

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Tag 28: Mini Pfötchen

– Ab Tag 28 (4.SSW) bilden sich die einzelnen Gliedmaße der Katze, Pfoten sind schon deutlich zu erkennen. Sie sind zwischen 3-4 cm groß. Und so laaaaaaaangsam kann man einen Bauchansatz bei der Mama sehen.

5Woche
Embryo in 5.-6. SSW

– Ab Tag 38 (5.SSW) bilden sich die Sinnesorgane der Kleinen (Ohren, Nase, Schnurrhaare), sowie die Muskeln und das Nervensystem. Sie sind dann ca 5 cm groß. Nun sollte der Bauchansatz und sogar erste Bewegungen zu sehen sein.

– In der 6. SSW sind sie schon ca. 7 cm groß. Sinnesorgane und Muskeln wachsen weiterhin. So langsam beginnt die Party in Mama`s Bauch.

50.Tag
50. Tag

– Ende der 7. SSW (50. Tag) hat das Kleine schon ein dichtes Fell.

– Tag 60 der SSW: Die Kleinen stehen kurz vor der Geburt und sind fertig gewachsen. Sie sind jetzt ca. 13cm groß. Die Mutter nimmt während der gesamten SS ca. ein Viertel ihres Gewichtes zu.

60.Tag
Tag 60: Fast geschafft!

Vorbereitung:

Zwischen dem 50. und 60. Tag könnt ihr dann so langsam die Sachen zusammen suchen, die ihr für die anstehende Geburt braucht, falls eure Katze Hilfestellung benötigen sollte. Dabei ist natürlich zu beachten, dass es Katzen gibt (meist Freigänger) die am liebsten bei der Geburt gar nicht gestört werden wollen und vermutlich dann werfen, wenn ihr nicht da seid oder es nicht mitbekommt. Sehr menschenbezogene Katzen (gerade reine Hauskatzen) bevorzugen dagegen die Sicherheit, dass jemand in der Nähe ist und warten darauf, bis ihr Mensch des Vertrauens da ist.

Als erstes solltet ihr euch überlegen, wo eure Katze am besten werfen soll- also den Raum, wo sie sich gerne drin aufhält und wo auch Ruhe herrscht (Küche oder Wohnzimmer eignen sich meist daher nicht). Und der Raum sollte auch über 20 Grad haben und nicht zugig sein (also bitte auch nicht den Keller oder Dachboden), da Katzenbabies in den ersten Tagen nach der Geburt ihre Körpertemperatur noch nicht regulieren können.     Dann solltet ihr eure Katze mindestens eine Wurfgelegenheit zur Verfügung stellen, am besten eine Wurfkiste. Wichtig: Auf dem Boden und nicht an höher gelegenen Orten, an denen sich eure Katze vlt sonst gerne aufhält! Eure Katze wird bei der Geburt nämlich unruhig sein, noch umherlaufen, sich oft rumdrehen und da sollte ein Baby nicht tief fallen!

Wurfkiste 1
Wurfkiste 1

Es gibt mittlerweile solche Kisten ziemlich hochwertig aus Holz zu kaufen, diverse Bauanleitungen im Internet, sonst reicht aber auch ein Karton (der mindestens die Größe eurer ausgestreckten Katze hat) vollkommen aus. Da einfach die zusammenklappbaren Teile abschneiden und an einer langen Seite einen kleinen „Eingang“ ausschneiden, damit die Katze nicht in den Karton springen muss oder sie nicht mit ihrem Bauch dort hängen bleibt. Allerdings solltet ihr schon 5-10 cm Rand lassen, damit die Neugeborenen nicht aus Versehen aus der Kiste raus robben können. Das Ganze dann noch auspolstern und eine Decke drüber um einen „Höhleneffekt“ zu erzielen und fertig 🙂 Bei der Auspolsterung ist nur zu beachten: Bitte keine Frottehandtücher nehmen! In den feinen Schlaufen des Stoffes verfangen sich die Krallen der Babies, die können sie nämlich in der ersten Wochen noch nicht einziehen! Am besten eignet sich da alte Bettwäsche oder ähnliches. Die Kiste dann bitte nicht direkt unters Fenster stellen, da es dort zugig sein kann oder die Sonne dann genau darauf scheint.

Der zukünftige Kittenlaufstall als Wurfkiste2
Der zukünftige Kittenlaufstall als Wurfkiste 2

Was auch sehr beliebt ist als Ort zum Werfen ist der Kleiderschrank. Also wenn ihr keine Kiste zur Hand habt, einfach das unterste Fach eures Schranks ausräumen, auspolstern und die Tür immer genau so weit auflassen, dass eure Katze bequem durch passt 🙂      Eure Katze wird sich nicht direkt auf einen Ort zum Werfen festlegen lassen, daher am besten mehrere Alternativen anbieten und sie streicheln, wenn sie in einer der angebotenen Orte Platz nimmt, damit sie ein positives und sicheres Gefühl dafür entwickelt.

Orte, an denen sie auf gar keinen Fall werfen sollte (wie unter dem Bett oder in einer Kratzbaumhöhle) am besten dicht machen.

Anmerkung: Falls ihr wissen möchtet, wie viele es werden (was ich persönlich empfehlen würde, um Komplikationen vorzubeugen) kann man das ab dem 52. Tag machen. Es gibt unterschiedliche Arten, wie ein Tierarzt das feststellen kann, welche ihr wählt bleibt natürlich euch überlassen, hier kurz die Vor- und Nachteile der Varianten. 1. Durch Abtasten: Der Tierarzt versucht zu „fühlen“ wie viele es werden, ist aber mit Abstand die ungenaueste Methode und für die Mama die schmerzhafteste, weil er schon richtig tief drücken muss, um jedes einzelne Baby einzeln fühlen zu können. 2. Ultraschall: Genauer als das Tasten, jedoch auch nicht eindeutig, da Ultraschallbilder nunmal keine HD Qualität haben und die Kleinen isch zudem ja auch noch bewegen. Außerdem muss der Katze dafür der Bauch rasiert werden, was für die meisten Katzen vermutlich der größte Stressfaktor ist. 3. Röntgen: Die genaueste Methode. Die Strahlung ist auch ab Tag 52 für die Babies ungefährlich weil Bildung von Knochen und Organen dann bereits abgeschlossen ist und es dann nicht mehr zu Missbildungen kommen kann. Die Katze muss dann nur einen Moment still liegen bleiben und dann kann man auf dem Bild Wirbelsäulen und/ oder Schädel zählen. Die noch vorherrschende Meinung dazu ist zwar immernoch kritisch aufgrund der Strahlung, jedoch hat sich die Technik in den letzten Jahren und Jahrzenten ja so weiter entwickelt, dass man heute bei Weitem keine „Schäden“ mehr zu befürchten hat wie es früher mal war. man sagt, dass ihr mit einem größeren Wurf (also 4+) rechnen könnt wenn eure Mieze es die letzten zwei wochen nicht mehr schafft sich selber untenrum zu säubern. Dann bitte täglich mit einem feuchten Wattepad nachhelfen 🙂

Anbei eine Liste von Dingen, die ihr als „Hebamme“ für den Fall der Fälle parat haben solltet:

– Eine Uhr, sowie Stift & Papier zum Protokollieren der Geburt (Wann setzen Wehen ein? Wann kommt welches Baby? Geburtsgewichte)

– Eine Waage mit feiner Einteilung (am besten digital!) zum Wiegen der Kleinen nach der Geburt und zur täglichen Kontrolle

– Küchenrolle und Mülltüte zum Sauberhalten des Geburtsplatzes

– ein paar kleine Handtücher zum Trockenrubbeln der Neugeborenen

– eine sterile (!) Schere zum evtl. Abnabeln (die eigenen Fingernägel gehen aber auch)

– Desinfekionsmittel für die eigenen Hände

– Extra Karton (Schuhkartongröße), um die Kleinen aufzubewahren bis die Mama fertig ist

– Eine Wärmflasche/Heizkissen/ Rotlichtlampe zum Warmhalten der kleinen im Karton

– Telefonnummer vom Tierarzt (den am besten vorher über den Geburtstermin informieren) und tierärztlichen Notdienst

– Aufzuchtmilch für Katzen (zum Zufüttern, falls die Geburt der Mama zu lange dauert oder um bei manchen Babies beim Zunehmen zu helfen)

Wenn ihr auf Nummer sicher gehen möchtet und ihr eurer Katze das Ganze ein wenig einfacher und angenehmer machen möchtet, hier noch eine Liste mit homöopathischen Mitteln, die vor/während/nach der Geburt gegeben werden können:

– Pulsatilla D4 (kann ab Tag 50 1x täglich 5 Globuli gegeben werden, um den Geburtskanal schon weicher zu machen; bei der Geburt jede halbe Stunde mit Caulophyllum D6 abwechseln)

-Caulophyllum D6 (während der Geburt im halbstündigen Wechsel mit Pulsatilla je 5 Kügelchen; kann ab dem 68. Tag gegeben werden, um evtl Wehen auszulösen aber bitte nur in Absprache mit dem Tierarzt!)

– Sabina D6 (drei Tage lang nach der Geburt drei mal täglich 5, damit sich alles gut zurückbildet und die Katze nicht mehr zu lange/ zu heftig blutet)

– China D4 (ab Tag 4 nach der Geburt täglich 5 Globuli, damit die Mutter immer schön Milch hat und sie von ihren Jungen nicht zu sehr „ausgesaugt“ wird und zu stark abmagert)

– Phytolacca D6 (sollte täglich gegeben werden eine Woche bevor die ersten Kleinen ausziehen zur Vorbeugung von Milchstau)

So, ihr habt alles und Tag 60 ist angebrochen? Am besten die Katze ab jetzt dann nicht mehr lange allein lassen, nachts am von anderen Katzen bzw. Haustieren separieren dahin, wo auch die Wurfkiste steht und wenn möglich immer in ihrer Nähe bleiben.

Ich wünsche euch außerdem starke Nerven, denn das ist mit Abstand das Schlimmste für uns Menschen- das Warten. Krault eurer Mieze immer schön sanft ihren Bauch, das entspannt und kann auch in der letzten Phase die Wehentätigkeit anregen. Mehr könnt ihr eigentlich nicht machen. 🙂 Es stellt sich jetzt natürlich die Frage, woran man erkennt, ob es losgeht…

Anzeichen für eine anstehende Geburt:

– Der Bauch der Katze hat sich „gesenkt“. Wo der Bauch bisher immer deutlich an den Seiten hinter Rippenbogen und an der Wirbelsäule klebte, hängt er plötzlich weiter runter und ist etwas nach hinten gerutscht (Birnenformähnlich).

– Die Flanken der Katze (zwischen Wirbelsäule und Hinterbeinen auf Beckenhöhe) wirken „eingefallen“. Die Bänder sind an dieser Stelle erschlafft, um die Geburt  einfacher zu machen.

– Die Katze hat einen „Milcheinschuss“, die Zitzen wirken noch größer und sind trichterförmig, evtl tritt auch schon erste Milch auf Druck aus

– Es geht ein „Schleimpfropf“ ab (er kann von weiss über gelb bis braun ausfallen) oder aber der Katze läuft Schleim in flüssigerer Form aus der Scheide (VORSICHT bei dunkelbraun, rot oder grünlichem Ausfluss, dann stimmt etwas nicht, bitte den TA kontaktieren!)

– die Körpertemperatur sinkt einen Tag vor der Geburt um einen Grad ab (von ca. 38,5 Grad auf 37,5/37,0) und geht kurz vor der Geburt wieder rauf, wobei ihr euch überlegen solltet, ob ihr die stressige Prozedur des Messens eurer Katze tatsächlich antun möchtet

– Die Scheide der Katze wirkt größer als sonst

– Die Katze frisst nicht mehr viel bis gar nichts, trinkt dafür mehr, erbricht sich evtl vorher um den Magen zu leeren

– Die Katze ist sehr unruhig, putzt sich viel untenrum und/oder auch andere Katzen im Haushalt, wechselt häufig den Platz, sucht potenzielle Wurfstellen ab und scharrt darin, geht öfter auf Toilette, mauzt evtl mehr als normal, legt sich nur noch seitlich hin und atmet schwerer/schneller

Spätestens aber, wenn eure Mieze anfängt zu drücken, werdet ihr wissen, dass es losgeht 🙂 Denn das KANN man wirklich nicht übersehen… Der ganze Bauch zieht sich dann ganz krampfhaft zusammen.

WICHTIG: Bitte wartet nicht darauf, dass eure Katze ALLE der oben genannten Anzeichen hat, ihr könnt meist froh sein, wenn ihr ein bis zwei davon wahrnehmt! Die körperlichen Veränderungen sind oft für Unerfahrene gar nicht erkennbar, schon gar nicht wenn man die Katze jeden Tag sieht. Wenn man sie denn wahrnimmt, wie das Senken des Bauches z.B. heisst es leider nicht, dass es „direkt“ losgeht, sondern es kann dann durchaus noch eine Woche dauern, bis es tatsächlich losgeht. Und die charakterlichen Veränderungen sind zwar offensichtlicher, können sich aber auch über Tage hinziehen! Bitte immer nur schauen, ob im Bauch der Mama noch Bewegung der Kleinen zu sehen/ spüren ist. Wenn bereits der 68./69. Tag angebrochen ist und es bewegt sich aber noch fleißig, besteht kein Grund zur Sorge. Nur wenn ihr nichts mehr merkt, besser den Tierarzt aufsuchen und nachschauen lassen, dieser kann evtl auch Mittel zu Wehenförderung geben.

Die letzten Tage bis zur Geburt sind für uns nahezu psychische Folter, man denkt jeden Moment „Ist es jetzt soweit? Ist das ein Anzeichen???“ Die Katze liegt fast nur noch auf der Seite, atmet zwischendurch schwer, möchte am Bauch gekrault werden und kommt entweder zu uns, dass man denkt, sie möchte einem signalisieren dass es losgeht, oder wechselt von einem Liegeplatz zum anderen und scharrt ständig in den potenziellen Wurfkisten rum… Wundert euch nicht, das kann sich Taaaaaaaage hinziehen! Und ja- auch nachts!

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Babies im Geburtskanal

Die Geburt:

Die Wehen haben eingesetzt, die Wärmflasche ist befüllt, die Hände sauber und nun beobachten wir unsere Katze, um ggf Hilfestellung geben zu können. Oft ist unsere Hilfe gar nicht notwendig, das Kleine ist draußen und die Mama macht selbst die Fruchthülle auf, nabelt es ab, leckt es trocken und das Baby macht sich auf den Weg zum Trinken. Wichtig: Ruhig bleiben! Wenn ihr selber hektisch und panisch seid, gebt ihr dieses Gefühl nur an eure Katze weiter! Lasst sie erstmal in Ruhe machen, redet ihr gut zu und beruhigt sie, wenn sie zuviel rumläuft oder gar irgendwo hinspringen möchte dann bitte daran hindern, aber mehr erstmal nicht. Wenn ihr merkt, dass sie irgendwo nicht weiterkommt, das Baby einfach in der Hülle lässt oder es nicht abnabeln kann weil schon das Nächste unterwegs ist, DANN seid ihr gefragt.

Grundsätzliches: Wenn die Presswehen angefangen haben, kann es dauern, bis das erste Baby kommt. Oft ist es so, dass hinten erstmal so eine Art „Ballon“ rausguckt, der immer raus kommt und wieder reingeht, wieder raus und wieder rein… Nicht wundern. Bei uns war es auch so, dass der Schleimpfropf erst mit den Presswehen rausgekommen ist. Babys können mit dem Kopf oder mit dem Po zuerst geboren werden, bei Katzen passiert letzteres öfter als man es vom Menschen kennt, ist aber bei Katzen normal. Es kann auch passieren, dass die Fruchthülle schon aufplatzt während die Mutter es rauspresst, ist aber auch nicht schlimm. Wenn die Presswehen eingesetzt haben, sollte das erste Baby nicht länger als zwei Stunden auf sich warten lassen. Es kann dann sein, dass es evtl quer liegt oder feststeckt, dann bitte zur Sicherheit mal den Tierarzt kontaktieren! Wenn ein Baby aber schon zum Großteil draußen ist, aber der letzte Teil des Körpers will einfach nicht rauskommen, auf keinen Fall einfach an dem Baby ziehen, schon gar nicht am Kopf oder an einzelnen Gliedmaßen! Das Baby dann ganz vorsichtig mit der ganzen Hand sanft umschließen und bei der nächsten Wehe langsam (nicht ruckartig!) ziehen. Vorsicht ist geboten, wenn die Mutter bei der Geburt vor Schmerzen schreit oder gar versucht ihr Kleines zu beissen, bitte darauf aufpassen! Damit sich die Schmerzen bei der Geburt für die Mama in Grenzen halten, kann man ihr Pulsatilla und Caulophyllum jede halbe Stunde im Wechsel geben.

Und unbedingt darauf achten: Jedes Baby hat eine Plazenta, mit der es verbunden ist, d.h. pro Baby muss auch eine Plazenta mit rauskommen! Es kann aber schonmal passieren, dass die Nabelschnur von der Plazenta abreißt und die Plazenta im Körper bleibt, bitte unbedingt notieren, falls eine fehlt! Diese sollte dann im Laufe der Geburt oder spätestens nach zwei Tagen von alleine rauskommen. Wenn sie nach zwei Tagen nicht da ist, bitte unbedingt zum TA! Wenn diese nämlich im Körper bleibt und dort „verwest“ kommt es zu schlimmen Entzündungen wodurch  Mutter und somit auch Babies in Lebensgefahr kommen können! Im Normalfall fressen Mütter die Plazenta ihrer Babies aber auf, deswegen genau beobachten, ob eine mit rausgekommen ist oder nicht. Das Fressen des Mutterkuchens ist super für die Mama, weil sie sehr nährstoffreich ist, sie die Kätzin während der Geburt bei Kräften hält und sie zudem wichtige Hormone freisetzt, die für die Milchproduktion zuständig sind. Wenn die Mutter die Plazenta frisst und sich zur Nabelschnur des Kleinen vorgearbeitet hat, dann darauf achten, dass ca. 2cm Nabelschnur verbleiben, also zur Not die Finger an den Bauch um die Nabelschnur halten, damit die Mama nicht mehr abknabbert als sie soll. Falls die Mama aber nichts macht und das Kleine nach ein paar Minuten noch in der Fruchthülle rumliegt, diese einfach mit den Fingern vorsichtig aufmachen (ist nicht glitschig, sondern nur warm :)) und das Baby müssen wir dann auch abnabeln. Wichtig hierbei: Die Nabelschnur in 2-3 cm Abstand vom Bauch zwischen Daumen und Zeigefinger „trocken“ reiben (also so, dass kein Blut mehr an der Stelle ist) und dort dann entweder mit der desinfizierten Schere durchschneiden oder sie einfach mit den sauberen Fingernägeln durchknibbeln.

Wenn das erledigt ist, wird das Kleine in der Regel geputzt und geputzt und geputzt… Dadurch wird es zum Einen trocken und zum Anderen regt das super den Kreislauf der Kleinen an, je mehr sie während bzw nach der Geburt schreien, desto besser, dadurch entfalten sich nämlich wunderbar ihre Lungen 🙂 Bitte darauf achten und bei jedem Baby mal nachhorchen, ob ein „Knacken“ oder „Rasseln“ beim Atmen/ Mauzen zu hören ist , das würde nämlich bedeuten, dass es noch Fruchtwasser in der Lunge hat. Falls das Baby noch Fruchtwasser in der Lunge hat muss dieses abgesaugt werden. Man kann eine spezielle Absaugvorrichtung heutzutage in den Apotheken kaufen, sonst kann man das aber auch ganz einfach und schnell selber machen, indem man Daumen und Zeigefinger um Mund und Nase des Babys legt und einmal kräftig einatmet. Klingt eklig, ist es aber wirklich nicht… Schmeckt nur etwas salzig  😉

Wenn die Mama das Kleine auch nicht abtrocknet, kommen unsere kleinen Handtücher zum Einsatz. Das Kleine in das Handtuch legen und dann schön trocken rubbeln. Nicht zu zimperlich sein, die Mamas gehen auch nicht zurückhaltend mit den Kleinen um, schließlich soll es ja auch alle Lebensgeister wecken 😉 Wenn die Mutter noch mit der Geburt der Geschwister beschäftigt ist, das Kleine dann in den Karton mit der Wärmflasche legen (bitte kein kochend heisses Wasser einfüllen und unbedingt noch eine Decke über die Flasche legen, damit das Baby nicht verbrennt!). Den Karton dann direkt vor die Nase der Mama stellen damit sie ihre Kleinen auch sieht und nicht panisch nach ihnen sucht, so kann die Mama in Ruhe zuende gebähren. Bevor ihr das Kleine aber in die Kiste oder zur Mutter legt, unbedingt wiegen!!! Es ist wichtig in den nächsten Wochen täglich die Gewichtzunahme der Kleinen zu kontrollieren. Wenn die Mutter noch nicht fertig ist und es ist schon einige Zeit vergangen, macht ruhig ein Fläschen Babymilch fertig, und füttert die Kleinen schon mal damit.

Eine Katzengeburt kann unterschiedlich lange dauern. Ich habe von Würfen gehört, wo 6 Stück innerhalb von 2 Stunden geboren wurden, beim letzten Wurf unserer Mila brauchte sie für ihre 5 Stück ganze 15 Stunden (sie hat natürlich nachts um 0 Uhr angefangen!) und da mussten wir bei den ersten beiden Hilfestellung geben, ab dem dritten hat sie alles selber super gemeistert. Es waren um 11 Uhr morgens aber erst4, wir waren uns nicht sicher ob noch was kommt (weil wir es eben im Voraus nicht abgeklärt hatten), aber nach drei Stunden ploppte doch plötzlich noch eines raus 😉 In seltenen Fällen kann es aber auch vorkommen, dass sich eine Geburt über drei Tage hinzieht! Es kommt erstmal nur eines und nach ein bis zwei Tagen kommt noch was, auch alles schon passiert. Aber wie gesagt: Falls ihr nicht sicher seid, fragt euren Tierarzt. Und aus eigener Erfahrung: Sucht euch im Voraus einen TA eures Vertrauens raus, der eure Katze und die Situation kennt. Denn wir haben es erlebt, dass ein charmanter Kollege vom Notdienst am Telefon direkt sagte als er „Wir sind uns unsicher bei der Geburt unserer Katze…“ hörte „Dann kommen sie vorbei, bringen 1000 Euro mit und wir machen nen Notkaiserschnitt und direkt ne Sterilisation!“ ohne weitere Details zu kennen, geschweige denn sich die Katze angesehen zu haben! Nur so als Tipp am Rande…

Wenn die frisch gebackene Mama nicht mehr drückt, sie ruhig bei ihren Jungen liegt und diese alle schon an den Zitzen hängen (oder sich noch darum streiten ;)), dann ist es vollbracht 🙂 Da eure Katze dann die ersten ein, zwei Tage die Kiste mit den Babies nicht freiwillig verlassen wird, solltet ihr ihr zur Stärkung erstmal einen Cocktail aus Eigelb und Kondesnmilch/ Sahne anbieten, damit sie wieder zu Kräften kommt und ihr das Futter auch direkt an die Kiste stellen, genauso wie das Katzenklo in unmittelbarer Nähe platzieren, damit sie ihre Kleinen immer im Blick hat. Das nasse und schmutzige Laken könnt ihr natürlich auch rausnhemen, wenn die Geburt fertig ist. Ihr könnt die Kleinen ruhig kurz rausnehmen und ein neues Laken hinlegen oder kurz die Kiste tauschen, wenn ihr noch eine zweite Kiste vorbereitet hattet.

Ab jetzt dürft ihr euch des Anblickes einfach nur freuen 🙂 Eure Aufgabe in den nächsten Wochen ist es täglich etwa um die gleiche Zeit die Gewichtszunahme der Kleinen zu kontrollieren. Es sollten jeden Tag 10-20g sein und nach einer Woche sollte sich ihr Gewicht verdoppelt haben. Falls es bei einem Baby mal ein, zwei Tage stagniert, nicht direkt Angst bekommen, das kann schonmal passieren. Am besten beim betroffenen Baby mit Babymilch nachhelfen und zufüttern (kann bei größeren Würfen öfter mal passieren). Falls es nach drei Tagen immernoch nicht zugenommen hat oder gar abgenommen, dann bitte zum TA! Für die Kontrolle ist natürlich wichtig, dass ihr eure Babies auch auseinanderhalten könnt. Falls also mindestens zwei die gleiche Farbe haben, die Kleinen unbedingt markieren (auf keinen Fall anmalen oder so, da die Mutter die Farbe abschleckt!), am besten feine, unterschiedliche Farben an Haargummis verwenden, sonst geht auch dieses dünne Geschenkband. Das muss aber jeden Tag neu gemacht werden, damit es das Kleine während des Wachstums nicht würgt! Sauber machen braucht ihr die Kleinen übrigens nicht, um die Hygiene kümmert sich komplett die Mama (sie frisst alle Ausscheidungen auf). Nicht wundern: Der Kot der Kleinen gleicht eher einem gelblichen Brei, da sie aktuell ja nur Milch zu sich nehmen.

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Unser Wurf mit 8 Wochen

In den ersten Tagen nach der Geburt kann die Katzenmama hintenrum noch etwas bluten. Es sollten aber vereinzelte Tropfen sein, wenn es stetig fließt, dann bitte vom TA nachschauen lassen. Aber um starken Blutungen vorzubeugen, einen Tag nach der Geburt drei Tage lang Sabina D6 verabreichen (3x täglich 5 Kügelchen).

Falls eure Katze partout nichts mit ihrem Nachwuchs anfangen kann, dann müsst ihr natürlich in Aktion treten. Es kann sein, dass eine Katzenmama erst nach ein zwei Tagen Muttergefühle entwickelt bedingt durch die Hormonumstellung. Sehr selten kümmern sich Mutterkatzen gar nicht um ihre Kleinen. Um die Zeit zu überbrücken müssen die Kleinen alle 2 Stunden (selbstverständlich auch nachts!) gefüttert werden (Dosieranleitung steht auf den Babymilch- Packungen übrigens drauf). Nach dem Essen muss das Bäuchlein der Kleinen sanft massiert werden, um die Verdauung anzuregen, damit sie auch ihr Geschäft machen können. Diese müssen dann natürlich auch abgewischt werden. Sorgt dafür, dass die Mutterkatze immer in der Nähe der Kleinen bleibt und sie alles mitbekommt, belohnt sie, sobald sie zu ihren Kleinen geht und hofft, dass ihre Muttergefühle bald erwachen. Sonst dürft ihr euch schonmal auf ein paar seeeeeeeeeeehr anstrengende Wochen einstellen 😉

TIPP: Die Augen gehen nach 7-12 Tagen auf. Und nicht wundern, die ersten Wochen schielen die Kleinen ganz schön 😉 Welche Augenfarbe sie langfristig kriegen, sieht man so laaaangsam ab Woche 10-12. Vorher sind sie alle blau.

Noch ein paar rassespezifische Fakten:

– Bei Langhaarkatzen empfiehlt es sich in der Woche vor der Geburt schonmal die Bauchhaare zu kürzen, damit die Babies schneller und besser die Zitzen der Mama finden. Übrigens liegt die Chance bei der Fellängen Vererbung bei 50/50, wenn man eine Langhaar- mit einer Kurzhaarkatze verpaart. D.h. bei 4 Babies könnten theoretisch zwei Kurzhaar und 2 Langhaar sein. eventuell aber auch alle kurz oder lang 😉

– Bei BKHs kann es schonmal zu dem Problem kommen, dass ein Kleines stecken bleibt wegen des größeren Kopfes. Da ist es wichtig schon ab dem 65. Tag abklären zu lassen, wielange es noch dauert- je größer die Kleinen in den nächsten Tagen werden kann entscheidend sein, ob sie noch durch den Geburtskanal passen oder nicht.

Zum Schluss möchte ich noch sagen: Der Bericht stützt sich auf meine eigenen Erfahrungen und Berichte von Freunden/ Bekannten und anderen Katzenbesitzern. Daher sind meine Angaben natürlich nicht pauschal zu betrachten, dass alles immer genauso eintrifft, wie ich es geschrieben habe, sondern natürlich jede Katze unterschiedlich ist und somit auch ihre Schwangerschaft/ Geburt.

Wer möchte: Es gibt eine ganz tolle Dokumentation, wo die komplette Entstehung einer Katze (vom Deckakt bis zur Geburt) genau gezeigt wird (von da sind auch meine Bilder oben). Lohnt sich auf jeden Fall diese anzuschauen! Hier der Link: http://www.youtube.com/watch?v=ICSAITnT8Vk

Ich hoffe natürlich, dass ich euch mit meinem Bericht weiterhelfen und etwas die Angst vor dem bevorstehenden nehmen und dafür mehr Vorfreude wecken konnte. Ich freue mich über Rückmeldungen, wie alles bei euch verlaufen ist, um meinen Bericht noch zu verbessern. 🙂

Wenn euch der Bericht geholfen und gefallen hat, könnt ihr mir helfen zukünftig noch mehr Berichte dieser Art zu schreiben und mich unterstützen! 🙂 Mehr Infos dazu gibt es hier:
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8 Kommentare zu „Schwangerschaft & Geburt bei Katzen

  1. Oh man … rechnerisch müssten wir Tag 63 haben. Erst habe ich gebangt, dass sie mich Pfingsten beglückt (in Notfällen ist dann ein TA schwer zu erreichen), jetzt warte ich, dass es endlich losgeht, bevor sie mir noch platzt. 😉 Es ist ihr erster Wurf und ebenso auch der erste, an dem ich bewußt beteiligt bin. Mir geht echt die Düse.

  2. Hallo
    Toll beschrieben auch die Fotos noch im Bauch sind ja genial!
    übrigens meine Katzen BLH und BKH werfen nie vor dem 67 Tag

    Hier einen Anmerkung wegen der Fellänge bei Katzen.
    https://www.katzengenetik.com/langhaar-kurzhaar-vererbung/

    Paart man zwei Langhaarkatzen, können keine Kurzhaarkatzen fallen.

    Paar man zwei Kurzhaarkatzen, können nur dann Langhaarkatzen fallen, wenn beide kurzhaarigen Elterntiere jeweils ein Gen für Langhaar tragen.
    Paart man eine Langhaarkatze mit einer Reinerbigenkurzhaar entstehen alles Kurzhaartzen.

    ganz detailiert ist es im Link beschrieben ich habe es hier nur vereinfacht.

  3. Super informativ! 😊
    Nur bin ich neidisch auf die die wissen wie lange es noch dauern kann… bei meiner kastrierten bzw. wohldochnichtkastrierten (Madame hat anscheinend alle einfangaktionen irgendwie umgangen… tststs) maus hier hab ich seit Tagen sämtliche Anzeichen, flauschbauch kraulen, unruhig umhersuchen, angeschwollene zitzen, Hände und sich selbst abschlecken, alle 5 min Pipi rennen und der Bauch hängt meiner Meinung nach auch schon … nur mehr passiert nicht, ich wache jeden Morgen mit nur einer tiefschlafenden Katze auf dem Bauch auf 😃
    Hoffentlich dauert das nicht mehr so ewig …
    Ich hoffe ja auf eine bunte Truppe, sie ist tiger-schildpatt ohne weiß, als Väter kommen ein roter,ein rot-weißer, ein heller(eher silber) und ein dunkler(eher braun) tiger , ein schwarzer und ein schwarzweißer infrage… ihre schwestern sind blau- bzw. Schwarz schildpatt
    Also kann wohl so ziemlich alles an bunten bahomis dabei rauskommen 😍
    Ps. 5 wurfkisten reichen nicht… ich vermute Madame wird ihre Kinder auf meinem Kopfkissen kriegen
    Lg eine leicht hibbelige kiki

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